Mehrere Kunden. Gleichzeitig.
Das war mein größtes Problem.
Ich muss auf einen Server bei einem Kunden zugreifen können, während ich
gleichzeitig im Netzwerk eines anderen Kunden arbeite — ohne dabei den Zugriff auf mein
eigenes lokales Netzwerk zu verlieren.
Auf dem Mac kann Paart mehrere WireGuard-Verbindungen gleichzeitig aufbauen. Jeder
Tunnel behält seine eigenen Routen: So bleibe ich mit meiner eigenen Umgebung verbunden
und kann gleichzeitig auf die entfernten Netzwerke zugreifen, die ich gerade brauche.
Keine Verbindung zu einem Kunden mehr trennen, nur um mich mit einem anderen zu
verbinden. Wie das geht, und worauf es beruht.
So verhält sich macOS heute, es ist keine Garantie von Apple: Die API sagt es nicht zu,
und eine spätere Version des Systems könnte es ändern. Auf iPhone und iPad ist jeweils
eine Verbindung aktiv.
Der richtige DNS für das richtige Netzwerk.
Auf server.kunde.local per HTTPS zuzugreifen klingt
zunächst einfach.
Wenn dieser Name aber nur über den DNS-Server des Kunden aufgelöst werden kann,
kann die Verwendung dieses DNS-Servers für den gesamten Mac die Namensauflösung in
meinem eigenen Netzwerk beeinträchtigen. Und sobald mehrere Kundennetzwerke
gleichzeitig verbunden sind, funktioniert dieser Ansatz erst recht nicht mehr.
Deshalb habe ich Split DNS in Paart integriert. Domains eines Kunden können über
dessen DNS-Server aufgelöst werden, während alle anderen Anfragen weiterhin meinen
normalen DNS verwenden.
So kann ich interne Ressourcen über ihre richtigen Hostnamen und
HTTPS-Zertifikate erreichen, ohne den Zugriff auf mein eigenes Netzwerk zu
verlieren. Wie Split DNS funktioniert.
Meine Verbindungen. Auf allen meinen Geräten.
Wenn ich auf meinem Mac eine neue WireGuard-Konfiguration hinzufüge, möchte ich
sie nicht noch einmal auf meinem iPhone und iPad anlegen oder manuell übertragen
müssen.
Paart synchronisiert Verbindungen nativ über iCloud. Eine Verbindung einmal
hinzufügen, auf den anderen Geräten wiederfinden.
Für Benutzer, die nicht ausschließlich im Apple-Ökosystem arbeiten, werden
weitere Ziele erwogen — WebDAV, Google Drive, OneDrive, SFTP und Dropbox. Das Ziel
bleibt dasselbe: Du entscheidest, wo deine Daten synchronisiert werden.
Zur Roadmap.
In der kostenlosen Stufe läuft die Synchronisierung, solange du nur eine Verbindung
hast. Sie hört auf, sobald du eine zweite importierst, und läuft von selbst wieder an,
sobald du wieder bei einer bist. Paart Pro hält sie über alle Verbindungen hinweg am
Laufen.
Vierzig Kunden. Eine Menge Konfigurationen.
Bevor ich einem Kunden eine WireGuard-Konfiguration gebe, muss ich sie selbst
testen. Und danach möchte ich sie behalten — denn wenn derselbe Kunde sie sechs Monate
später noch einmal braucht, möchte ich sie sofort wiederfinden.
Bei fünf Verbindungen ist das kein Problem. Bei Dutzenden Kunden und mehreren
Geräten pro Kunde schon.
Mit Paart kann ich Verbindungen in Ordnern organisieren, sortieren und filtern,
um genau die richtige Konfiguration schnell wiederzufinden. Wenn ich eine
Konfiguration weitergeben muss, kann ich sie einfach als Text zusammen mit dem
passenden QR-Code teilen.
Aus einer ständig wachsenden Sammlung von Konfigurationsdateien wird eine
organisierte Bibliothek.
Verbunden heißt nicht automatisch erreichbar.
Ein WireGuard-Tunnel kann verbunden sein, obwohl der Server, den ich eigentlich
brauche, nicht erreichbar ist. Das hilft mir nicht besonders weiter.
Deshalb kann ich in Paart für jede Verbindung die Ressourcen hinterlegen, die für
mich wichtig sind. Ich kann eine IP-Adresse und bei Bedarf einen bestimmten Port
angeben, und jede Ressource bekommt einen verständlichen Namen: Firewall, NAS, RDS,
PBX, Server.
Sobald die VPN-Verbindung aufgebaut ist, prüft Paart diese Ressourcen und zeigt
ihren Status direkt auf der Verbindungskarte an — erreichbar oder nicht erreichbar.
Ein Blick genügt, um zu sehen, ob das Netzwerk, das ich tatsächlich brauche,
funktioniert.
Wenn etwas nicht funktioniert, will ich wissen, warum.
Logs sind unverzichtbar, wenn sich ein Tunnel nicht so verhält, wie er sollte.
Bei vielen Verbindungen hilft mir eine Wand aus ungefilterten WireGuard-Logs aber nicht
unbedingt weiter.
Mit Paart kann ich Logs nach Verbindung filtern, nur Fehler anzeigen und die
relevanten Informationen einfach exportieren oder teilen.
Weniger Rauschen. Schneller zur Ursache.
DNS wechseln, ohne Konfigurationen zu bearbeiten.
Im Büro, zu Hause, bei einem Kunden oder unterwegs kann sich der DNS-Server
ändern, den ich verwenden möchte. Ich wollte dafür nicht jedes Mal meine
WireGuard-Konfigurationen bearbeiten.
Deshalb kann ich meine DNS-Server einmal in den Paart-Einstellungen hinterlegen
und anschließend direkt über ein einfaches Dropdown zwischen ihnen wechseln. Keine
Änderung der WireGuard-Konfiguration erforderlich.